es isch fasch nöd zum glaube, aber ich bi wiit und breit s'einzige auto, wo über de chlausepass fahrt.. es isch absolute s'schönschte wätter, ich chan mis glück chum fasse. so cirka ab glaris hani de nebel hinder mir lah.. aso düs ich ohni vercher und au ohni chüeh im urnerbode de pass uf. dobe isch nöd nur mis auto liecht erhitzt und miteme breite grinse stigi us.
es isch chüel, aber nöd so chalt wieni mir vorgstellt han. bi de villa kunterbunt isch au alles verlasse, d'läde sind dicht und kein mucks vo irgendwo. fasch wie inere andere wält, susch herrscht da ein rise vercher und lärm und alles. ich schultere also min rucksack und halt mi as wanderzeiche, wo sich links vom hotel befindet. det gahts zersch es stägeli uf, aber denn isch mer scho ufeme hübsche wanderwegli.
de schrubt sich deruf, am afang no relativ zahm, gäg de grat ufe wird er de chli steiler. es hät niened en wegwiser, isch aber au nöd nötig, es git nur ein weg deruf. de zum grätli. und de isch usnahmslos perfekt dure markiert. gseht au zimli neu us. i einere rueh stapfi de berg uf, s'einzig grüsch wiit und breit sind mini schritt und min schnuf.. wahnsinn..
nachere knappe stund stahni de ufem grätli obe. d'ussicht haut mi fasch um, aber am meischte fasziniered mi die verschidene felssüüle, wos da hed. ich träg mi im gipfelbuech i, sogar mit solarlämpli, ganz härzig und suech mer es hübsches windgschützts plätzli. ich suge d'sunne richtig i mich uf, han ich doch die letschte täg meh oder weniger nur nebel gseh. herrlich! ab und zue veriired sich es paar lüt verbi, die sind aber so selte, das mer mit jedem grad en schwatz halted.. symphatisch..
z'fride und satt machi mi denn e stund später uf de wiiterweg, es gaht uf de sunnesiite meh oder weniger em grat nah wiiter. es wird mer denn ab und zue mal e biz gschmuch, ha eifach nid gern, wenns zu schmal isch, und uf de einte siite nidsi gaht.. doch schön schritt für schritt schaffi das au, und nach de letschte kritische stelle stahni bim ruosalper chulm une. au da chönt mer no mal is bisistal abe. ich haus aber links derab, blib de sunnesiite treu. bim seeli une machi nomal es päuseli, mag noni grad so schnell zrugg in nebel.
denn nimi de abstieg under d'füess. grad churz nach em seeli gaht links es schmals wegli vom underdess e biz breitere pfad eweg. de nimi denn, nachdem i mini charte kontaktiert han, susch mueni en rise boge laufe. denn chumi zu öpisem, woni wenn denn vill wiiter obe demit grechnet hett. schnee. äh, ich mag kei schnee. amel nöd i form vo steile feld, woni muen quere.
aber es hilft ja alles nüt, da mueni drüber. aso hauis schön schrittli für schrittli drüber. denn gsehni, dasi vill z'wiit obe use chum, und entscheid mi, dasi es stückli grad abe gang. ich stell mer denn zwei möglichkeit vor, die erscht, ich schlittere elegant derab und lande dune uf de füess. die zweit, naja, sägemer mal es isch zu de zweite variante cho. wild ruedernd hani de halt verlore und chum ganz und gar nöd elegant dune a. ich stah uf, chlopf mer de schnee vo de hose und merke: hhhmmm, da war doch was.. ich luege de hang deruf, und was steckt det obe im schneefeld? genau. mine stock. toll. also wieder ufe kramsle, stock hole, und abe kramsle. das mal e biz kontrollierter.. ;-)
de reschtich abstieg verlauft ohni wiiteri zwüschefäll und scho bald bini ufem breite strässli vom schächetaler höheweg glandet. det gahts es paar minutli bis zur passstrass füre und denn no en ungliebti knappi viertelstund de passstrass nah, zrugg zum hotel chlausepass, wo mis auto staht. zum glück hät sich a de vercherslag nöd wahnsinnig vill gänderet, all paar minute chunt emal es auto verbi. isch aso nur halb so tragisch und wohlbehalte, aber immer no mit chalte chlüppli, chumi bim auto a.. |